Die Kunst des Films – oder warum man besser keine Videos veröffentlicht

Oh je, von der Kappelle hab ich schon was auf Youtube gehört – die können nichts

Kommt Ihnen dieser Spruch vlt. bekannt vor? Nein? Gut, es mag im Moment auch etwas weit hergeholt klingen, aber in 1 bis 2 Jahren wird meiner Ansicht durchaus zur Realität gehören – nicht zuletzt wegen der immer bedeutenderen Wirkung des Internets.

Denn mal ehrlich – wir informieren uns heute schon über Autos, Stereoanlagen und Fernseher im Internet bevor wir diese kaufen. Warum sollten wir dies also auch nicht für den nächsten Konzertbesuch oder eines angagements vor dem nächsten Vereinsfest tun?

Jetzt werden sicherlich einige sagen, ist doch toll, dann können wir uns gleich Online präsentieren. Doch das ist leider falsch gedacht – denn eine professionelle Produktion will und kann sich denke ich kein Orchester wirklich leisten. Und doch findet man sie zuHauf, die schnell nebenher vom letzten Auftritt aufgenommenen Clips. So zb. soetwas: http://www.youtube.com/watch?v=Afz2A6TyJLQ (sorry Kollegen, ihr musstet herhalten, Vater Zufall hat es so gewollt).

Wirklich toll hört sich das nicht an, auch wenn die Stimmung im Zelt wohl durchaus gut zu sein schien. Aber so ein Kameramikrofon ist ein ehrlicher Hund – da geht nix mal schnell im Jubel der Menge unter. Jetzt wissen natürlich die dabeigewesenen das alles ganz toll war und die Kapelle so oder so die beste ist? Das sind dann aber anteilig an den Youtubezuschauern evtl. 0.1% – der Rest wird sich denken, ok – die brauchen wir nicht engagierten – bei denen flatert nach 1h der Ansatz – nicht förderlich für die Öffentlichkeitsarbeit.

Daher ist wohl die beste Lösung – alle bei Live-Auftritten zu lassen und das Internet klassich und vlt. auch 2.0 mäßig zum Werbungmachen gebrauchen, aber nicht mit Bild und Ton

Wochenendmusik – Lux Aeterna

Was: Lux Aeterna

Von Wem: Kronos Quartett (Clint Mansell)

Warum: Diese eingehende Melodie dürfte wohl allen bekannt sein. Weniger bekannt ist das diese aus dem Soundtrack für den Film “Requiem for a Dream” stammt – welcher von dem sozialen Niedergang vieler Dorgensüchtiger handelt.

Viel Spaß :)

Wochenendmusik – Hobbits (The lord of the rings)

Was: Hobbits – Lord of the Rings Symphonie

Von Wem: Johan de Meij

Warum: Wer meint, das Howard Shore der erste gewesen ist, welcher die Herr der Ringe Trilogie musikalisch untermalt hat (hier im 3-Teilgen Film) – irrt.

Schon 1981 komponierte Johan de Meij eine ganze Symphonie über Motive aus dem Roman von JR Tolkin. Als heutige Wochenendmusik gibt es den 5. und letzten Satz dieses beeindruckenden Werkes, eingespielt durch das Londoner Symphonie Orchester.

Die Ursprungsausgabe ist eine reine Komposition für Sinfonisches Blasorchester

Viel Spaß :)