Wochenendmusik – Cape Horn


Was: Cape Horn

Von Wem: Otto M. Schwarz

Warum: Heute ein Hornsolo von Otto M. Schwarz. Schwarz, der auch für diverse Film und TV-Serien Musik komponiert, schreibt zu diesem Stück:

Das Kap Hoorn (engl. Cape Horn) befindet sich an der Südspitze Südamerikas und liegt auf der chilenischen Insel „Isla Hornos“. Jahrhunderte lang galt die Umrundung dieses Felsens als eine der gefährlichsten Schifffahrtsrouten, wollte man vom Atlantik westwärts in den Pazifik gelangen. Nach Überlieferungen soll Sir Francis Drake 1578 Kap Hoorn entdeckt und der holländische Seefahrer Willem Cornelisz Schouten 1616 erstmals umsegelt haben. Dieser gab dem Massiv auch den Namen seiner holländischen Heimatstadt Hoorn. Nach Schätzungen sollen über 800 Schiffe mit 10000 Mann Besatzung bei der Umsegelung in den eisigen Fluten untergegangen sein.

Das Stück „Cape Horn“ – Solo für Horn und Blasorchester soll die Schönheit aber auch das Risiko dieser Gegend darstellen. Für den Komponisten Otto M. Schwarz ist es ein Anliegen neuartige Literatur auch für diese Genre zu schreiben. Die Tonsprache aus seinem Hauptgenre Filmmusik ist dabei genauso wenig zu überhören, wie experimentelle Teile und Ohrwürmer. Quelle: http://www.schwarz-ottom.com/sites/werk_capehorn_d.html

Wochenendmusik – Sea Songs

Was: Sea Songs

Von Wem: Ralph Vaughn-Williams

Warum: Dieses Wochenende gibt es einen Marsch, die Sea Songs des Englischen Komonisten Ralph Vaughn-Williams. Dieser zeichnet sich durch ein recht hohes Tempo aus und zählt deswegen zu den Geschwindemärschen.

Viel Spaß :)

Wochenendmusik – Funeral March of a Marionette

Was: Funeral March of a Marionette (Trauermarsch einer Marionette)

Von Wem: Charles Gounod, eingespielt vom BBC Philharmonic Orchestra

Warum: Goundod ist der breiten Masse vor allem wieder dadurch bekannt, das ein Film schaffender einen Titel für eines seiner Werke benutzt hat. Hier war es niemand anderes als Alfred Hitchcock, welcher  Funeral March of a Marionette als Eröffnung seiner Serie Alfred Hitchcock presents… genutzt hat.

Geschrieben 1873 beschreibt Charles Gounod, wie 2 Mitglieder einer Marionetten-Spieler-Truppe sich duellieren, wobei einer der beiden ums Leben kommt. Eine Begräbnisfeier wird organisiert und der Trauerzug setzt sich in Bewegung. Bis dieser an einer Taverne ein Ende findet ….

Viel Spaß :)

Die Kunst des Films – oder warum man besser keine Videos veröffentlicht

Oh je, von der Kappelle hab ich schon was auf Youtube gehört – die können nichts

Kommt Ihnen dieser Spruch vlt. bekannt vor? Nein? Gut, es mag im Moment auch etwas weit hergeholt klingen, aber in 1 bis 2 Jahren wird meiner Ansicht durchaus zur Realität gehören – nicht zuletzt wegen der immer bedeutenderen Wirkung des Internets.

Denn mal ehrlich – wir informieren uns heute schon über Autos, Stereoanlagen und Fernseher im Internet bevor wir diese kaufen. Warum sollten wir dies also auch nicht für den nächsten Konzertbesuch oder eines angagements vor dem nächsten Vereinsfest tun?

Jetzt werden sicherlich einige sagen, ist doch toll, dann können wir uns gleich Online präsentieren. Doch das ist leider falsch gedacht – denn eine professionelle Produktion will und kann sich denke ich kein Orchester wirklich leisten. Und doch findet man sie zuHauf, die schnell nebenher vom letzten Auftritt aufgenommenen Clips. So zb. soetwas: http://www.youtube.com/watch?v=Afz2A6TyJLQ (sorry Kollegen, ihr musstet herhalten, Vater Zufall hat es so gewollt).

Wirklich toll hört sich das nicht an, auch wenn die Stimmung im Zelt wohl durchaus gut zu sein schien. Aber so ein Kameramikrofon ist ein ehrlicher Hund – da geht nix mal schnell im Jubel der Menge unter. Jetzt wissen natürlich die dabeigewesenen das alles ganz toll war und die Kapelle so oder so die beste ist? Das sind dann aber anteilig an den Youtubezuschauern evtl. 0.1% – der Rest wird sich denken, ok – die brauchen wir nicht engagierten – bei denen flatert nach 1h der Ansatz – nicht förderlich für die Öffentlichkeitsarbeit.

Daher ist wohl die beste Lösung – alle bei Live-Auftritten zu lassen und das Internet klassich und vlt. auch 2.0 mäßig zum Werbungmachen gebrauchen, aber nicht mit Bild und Ton